Unterallgäu pur

 

Ausflug der Chorgemeinschaft am 07. September 2014

Um es vorweg zu nehmen:  Entgegen aller Wetterprognosen war auch beim diesjährigen Ausflug für Regenschirme und Jacken der beste Platz im Bus.

 

Gutes Wetter war von Organisatorin Irmgard Kolb zwar bestellt, mit einem derart schönen Spätsommertag konnte aber auch sie nicht rechnen, als sie 38 Reiselustige am Sonntag-Morgen unter dem Motto „Wozu in die Ferne schweifen …“  im Bus begrüßte und die Ziele der Reise erörterte.

 

Fernab von Autobahnen, Schallschutzmauern und Sichtschutzwällen ging die Reise über die B16 nach Bad-Wörishofen, wo erster Halt war, um den dortigen Kurpark mit Duft- und  Aroma-Garten, Osteo-Walk, Heilkräutergärten, Feuchtbiotopen und vor allen Dingen den wunder-schönen Rosengarten mit über 500 Rosensorten zu durchstreifen.

 

Weiter ging es zur Mittagseinkehr ins Klosterviertel in Irsee. Hier konnte man das Essen im historischen Ambiente des Klosterbraugasthofes genießen.  Anschließend war noch Zeit, um die ehemalige Benedik- tiner-Klosterkirche mit ihren herrlichen Stuckdekorationen und Decken-gemälden zu begutachten.

 

Die Geschichte des Klosters beginnt um das Jahr 1182 und bei der folgenden, ca. einstündigen Führung durch die Klosterbrauerei und das Braumuseum erfuhren die Ausflügler einiges über die Braukunst der Mönche einschließlich ihres mehr oder weniger Maß(ss)vollen Genus- ses des Gebrauten.

Weiter war zu erfahren, dass und wie in Irsee seit 1970 wieder nach  ursprünglicher Klosterbrautradition gebraut wird.

 

Über kleine, zum Teil recht enge Landstraßen, lenkte Gerd Langen- bucher den Bus sicher zur malerischen Katzbrui-Mühle in Köngetried. Je nach Vorliebe bestand hier die Möglichkeit zum Spaziergang oder zum Kaffee trinken. Mit etwas Glück reichte es für beides. 

Besonders interessiert zeigten sich einige an der Bauart der Mühle, dem sogenannten „Ständerbohlenbau“ und am mit Steinen beschwer- ten „Legschindeldach“ des Gebäudes. Die Katzbrui-Mühle gilt als das einzige erhaltene Gebäude dieser Art im bayrischen Alpenvorland und als einzige altdeutsche Getreidemühle in Bayern.

 

Den Abschluss der Unterallgäu-Rundfahrt bildete die Abendeinkehr im Gasthaus „Rose“ in Weißenhorn.

 

Vorstand Albrecht Häberle bedankte sich bei Irmgard Kolb mit einem kleinen Präsent  für diesen wunderschönen und sehr gut geplanten Ausflug und bei Busunternehmer Gerd Langenbucher für seine um- sichtige Fahrweise.