Bericht der Heidenheimer Zeitung vom 29. Juni 2013

Wie an einem Sommertag

Leicht und sicher: Chorgemeinschaft und Young Voices boten in der Halle ein gelungenes Konzert

 

HEUCHLINGEN. Eine wahrhaft heuße Angelegenheit war das Konzert der Chorge- meinschaft Dettingen-Heuchlingen und der "Young Voices" aus Dettingen in der Heuchlinger Gemeindehalle.

 

KARIN bÜCKLE

 

Das schön zusammgestellte Programm zog das Publikum mit dem Motto des Abends, "Ein heißer Sommertag", in den Bann und reichte von Gospel über Pop bis hin zum deutschen Schlager. Unter der Gesamtleitung von Markus Romes ver- setzten die Sängerinnen und Sänger sowie eine Band die Halle in Bewegung.

   Vanessa Göggelmann führte die Nachwuchssänger "Young Voices" mit großer Leichtigkeit und Sicherheit. Die Kinder sangen vom feuerspeienden Drachen und erreiten mit ihren klaren Stimmen sofort die Herzen der Zuschauer. Nach dieser federleichten Eröffnung des Abends betraten die Männer und Frauen der Chorge-meinschaft Dettingen-Heuchlingen die Bühne. Unterstützt von einer Projektband besthend aus Harry Zimmermann, (Bass, Saxophon), Peter Maile (Keyboard, Klavier) und Philip Kauf am Schlagzeug) überzeugte der stimmprächtige Chor mit dem Gospel "Halleluja Selvatition and Glory" von Anfang an. Sodann erfreute der intonationssichere Klangkörper mit "Lasciate mi morire". Romes mit seinem klaren und motivierenden Dirigat ließ dieses Madrigal aus dem 15. Jahrhundert neu auf- leuchten und - leben, und machte die gesangliche Ausdrucksfähigkeit seiner  For- mation deutlich.

   Auf in den Urwald ging es anschließend bei "Tres Canton Nativos". Als Clou erwies sich dabei die dazu passende Verkleidung. Im Baströckchen muteten zwei gestandene Chormitglieder äußerst komisch an und brachten somit die Halle zum Toben. Für ihren glänzenden Soloauftritt als Marylin Monroe mit "I wonna be loved by you" erntete Antje Nannt viel Applaus, bevor "It´s raining men" mit mitreißen- dem Gesang und ebensolcher musikalischer Begeisterung die gute Stimmung im Saal vollends weiter auf einen vorläufigen Höhepunkt rrieb.

   Frisch ausgeruht und allesamt in Bademäntel gehüllt bot die nachbarschaftliche Chorgemeinschaft dann mit "Saunafreunde Aufguss 09" von Jürgen von der Lippe eine besondere Darbietung musikalischer und komödiantischer Art. Als erster deut- scher Spitzenschwitzverein animierte er die Zuhörer zum Mitmachen und an diesem Klamaud Spaß zu haben. Auch beim "Mambo Nr. Five" blieb kein Auge trocken.

   Mit einem Medley der Sängerin Adele wussen die Young Voices" einmal mehr zu gefallen. Insbesondere bei den souligen Beats von "Rolling in the deep" kam Vanessa Göggelmann mit einer Soloeinlage stimmlich und emotional besstens an und verbreitete mit ihrem Nachwuchschor Junge und engagierte Musikbegeisterung.

   "Ins Heu" entführen Antje und Ulrich Nannt anschließend, und gaben dieser frü- heren Karlsruher Handschrift mit ihrer klangschönen Interpretation eine sympathi- sche Note. Ebenfalls eine tolle Darbietung lieferte Pianist Peter Maile mit "Summertime" wie auch Markus Romes bei Henry Mancinis "Moonriver" seine hohe Gesangskunst beeindruckend darzustellen wusste. Mit den Schlagern "Caprifischer", Ein Schiff wird kommen" und "UNd es war Sommer", bei dem Werner Kienle mühe- los in die Rolle von Peter Maffay schlüpfte, verdienten sich die Chormitglieder erneut viel Beifall.

   Bei der Zugabe "We are the world" verschmolzen nochmals die Akteure des Abends zu einer homogenen Einheit. Jung und Alt schmetterte auch vollen Kehlen. So konnte dem Publikum musikalisch so richtig eingeheizt werden - wie an einem richtigen Sommertag eben.

Bericht im Albbote 04. Juli 2013

„heiss“

 

war das Thema des diesjährigen Sommerkonzerts der Chorgemeinschaft Dettingen-Heuchlingen und der young voices.

Unterstützt wurde die Chorformation von Philip Kauf am Schlagzeug, Peter Maile am Keyboard und Harry Zimmermann an Bass und Saxophon.

 

Da die Außentemperaturen dem Konzert-Thema nicht in vollem Umfang gerecht wurden, ließen die young voices“ Koks den Drachen“ zunächst mal ein wenig Feuer speien, um in der Heuchlinger Gemeindehalle etwas einzuheizen. Zuvor hatte Rudolf Lochstampfer das Publikum in der ihm eigenen humorvollen Weise begrüßt.

 

Mit“ Halleluja, Salvation and Glory“ gab danach die Chorgemeinschaft ihren Einstand ins Konzertgeschehen, gefolgt von dem ungarischen Tanzlied „Dana Dana“ und Claudio Monteverdis „Lasciate mi morire“.

 

Nachdem sich Gerhardt Wiedenmann als „Macho“ geoutet hatte, braute sich in der Halle ein Gewitter zusammen. Begleitet von leichtem Regen begaben sich die Sängerinnen und Sänger mit „Tres Cantos Nativos“ in den Regenwald. Dabei brachten 2 „Ureinwohner“ in Baströckchen die Halle zum Toben und eine Touristin wurde von Amors Pfeil getroffen und wünschte sich: „I wonna be loved by you“.

 

Nachdem der Regen stärker wurde, stellten auch die weather girls Sandra Kastler, Heike Laib und Birgit Metzger, mitreisend gesungen fest: „It’s raining men“ und frustriert fragte man sich anschließend „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Allen Widrigkeiten zum Trotz befand Uli Nannt „Aber sonst war es sehr schön“.

Mit „Heimweh“, „Let the Sun shine“, „Afrika“ und „Waka Waka“ ging es dann in die richtig heißen Regionen dieser Erde und anschließend zur Abkühlung in die Pause.

 

Ein tolles Medley von Adele brachte die young voices zurück auf die Bühne und Vanessa Göggelmann überzeugte mit Ihrem Solo bei „Rolling in the deep“.

 

Für die Chorgemeinschaft ging es in Bademänteln ab in die Saune und als „Saunafreunde Aufguss 09“ und erster deutscher Spitzenschwitzverein wurde das Publikum zum Mitmachen animiert, das sich ausgelassen auf den Spaß einließ. Passenderweise erklang dann auch der Chorsatz: „Wenn alle Brünnlein fließen“.

 

Ein bisschen von Monika, Erica, Rita, Tina, Sandra, Mary und Jessica wünschte sich Gerhardt Wiedenmann in „Mambo No 5“ weil die Entscheidung zwischen den Girls einfach zu schwer war. Vielleicht wäre die „Dancing Queen“ die Richtige gewesen. Auf jeden Fall richtig waren einige Saunafreunde die sich ihr Fieber („Fever“) von Ärztin Heike behandeln ließen.

Zur Abkühlung wurde Eis gereicht und die Chormitglieder entledigten sich ihrer Bademäntel und begaben sich in Abendrobe an die Strandbar, wo Bauer Uli zunächst von seinem Weible Antje „ins Heu“ geschickt wurde.

 

Dass sich Pianist Peter Maile nicht nur mit den Tasten von seinem Keyboard auskennt, sondern auch stimmlich einiges zu bieten hat, zeigte er mit „Summertime“ und Markus Romes suchte im „Moonriver“ mit gewohnt schöner Klangfarbe in der Stimme nach dem Ende des Regenbogens.

 

Dem Flusslauf folgend erreichte die Chorformation das Meer.

Hier sang man zunächst der kleinen Robbe das Schlaflied „Seal lullaby“ und beobachtete anschließend die „Capri-Fischer“ - ein klasse Solo von Birgit Metzger. Von seinem ersten Liebesabenteuer erzählte Werner Kienle „Und es war Sommer“ während Anita Bade hoffte „Ein Schiff wird kommen“.

Bei „Griechischer Wein“ und einem Sirtaki wurde die Gemeindehalle erfüllt von der Wehmut und Sehnsucht der griechischen Gastarbeiter nach ihrer Heimat, Meer und Wind.

Im Meer endete dann auch der offizielle Teil des Konzertes mit dem Gospel „Deeper than the Ocean“.

 

Dem Wunsch des Publikums nach einer Zugabe folgten alle Akteure mit „We are the world“ und heizten damit nochmals richtig ein.

 

Bleibt noch zu erwähnen: Den Chormitgliedern hat es viel Spaß gemacht auf der Bühne zu singen und zu spielen. Wir freuen uns, dass durch unsere letzten Konzerte neue Sängerinnen und Sänger für den Chor gewonnen werden konnten. Unser Chor ist jederzeit offen für alle, die Spaß und Freude am Singen haben.

Die Proben finden mittwochs von 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr im Vereinsraum der Dettinger Lindenhalle statt und jeden ersten Mittwoch im Monat im Vereinsraum der Gemeindehalle Heuchlingen.

 

An dieser Stelle auch nochmals ein Herzliches Dankeschön an die vielen Sponsoren für die finanzielle Unterstützung und Sachspenden sowie an allen Helferinnen und Helfern.